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Andreas Reichhardt
Rollrasenproduktion und -vertrieb
Hofgut Ringelshausen,
35410 Hungen

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Erste Hilfe bei Krankheiten

Hexenringe

Hexenringe können durch verschiedene Pilzarten verursacht werden. Sie treten bevorzugt auf nährstoffarmen Flächen und bei Bodenverdichtung auf. Die Pilze wachsen kreisförmig von einem Punkt aus unter dem Rasen. Im weiteren Verlauf entsteht eine ringförmige tote Zone, die häufig an beiden Seiten von besonders stark wachsendem Gras begrenzt wird.

Die abgestorbenen Zonen werden von einer dichten Myzelmasse verursacht, die sich unter dem Rasen bildet und die Graswurzeln an der Wasseraufnahme hindert. Im Bereich der abgestorbenen Zone werden kreisförmig Fruchtkörper des Pilzes ausgebildet, die Sporen produzieren, die für weitere Verbreitung des Pilzes sorgen. Die Rasenpflanze selbst wird nicht befallen.

Gegenmaßnahmen:

Bedarfsgerechte Düngung. Vor dem Mähen Pilzkörper entfernen. Schnittgut nicht auf der Rasenfläche belassen. Um dem Austrocknungseffekt entgegenzuwirken, empfiehlt sich das Durchlöchern des Bodens bis ca. 25 cm Tiefe mit einer Grabgabel. Anschließend durchdringend wässern (20 l/m²)

Rotspitzigkeit

In feuchten Jahren bilden sich im Sommer und Herbst auf dem Rasen unregelmäßige Flecken unterschiedlicher Größe, in denen die Rasengräser verkümmern und gelb werden. Bei genauer Betrachtung ist zu erkennen, dass sich auf den geschädigten Grashalmen ein rosafarbener fädiger Belag befindet.

Die Rotspitzigkeit wird durch einen feuchtigkeitsliebenden Pilz verursacht. Gut gepflegte Rasenflächen können zwar in feuchten Jahren von dem Pilz befallen werden, nachhaltige Schäden entstehen normalerweise jedoch nicht. Folgt auf niederschlagsreiches Wetter eine Trockenphase, verschwindet der Pilz von selbst.

Gegenmaßnahmen:

Eine Bekämpfung der Rotspitzigkeit ist normalerweise nicht erforderlich. Werden schwachwüchsige und verdichtete Rasenflächen befallen, so sind alle Maßnahmen zur Optimierung der Wachstumsbedingungen zu ergreifen.

Schneeschimmel

Durch Nässe und schlechte Belüftung des Rasens, beispielsweise bei längerer Schneebedeckung kann es zum Auftreten von Schneeschimmel kommen. Die Anzeichen sind wasserdurchtränkte Rasenflecken von etwa 2 - 5 cm Durchmesser. In der Folge vergrößern sich diese Krankheitsherde oft auf über 30 cm, die ineinander übergehen und zusammenhängende Flecken bilden können, die von einem weißgrauen oder rötlichen Pilzbelag überzogen sind.

Ursache kann sein, dass der Rasen im Herbst nicht kurz genug zurückgeschnitten wurde.

Auch eine späte Stickstoffdüngung fördert den Befall.

Gegenmaßnahmen:

Am besten den Rasen schon im Herbst gut auf den Winter vorbereiten.

Zu unseren Pflegetipps

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